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Fünf Fakten zu Google in Zürich

Der IT-Konzern ist in Zürich stark gewachsen. Er ist dabei etwas «zürcherischer» geworden, prägt seinerseits aber auch die Stadt und die hiesige Startup-Szene immer stärker mit.

Seit wann ist Google in Zürich?

Das erste Google-Büro in der Limmatstadt, damals noch mit zwei Mitarbeitern, war erst 2004 entstanden. 2008 wechselte man mit rund 300 Mitarbeitern vom Limmatquai auf das Hürlimann-Areal im Kreis 2. Rasch wurde das Zürcher Team weiter vergrössert und mit neuen Aufgaben betraut: Die Zürcher Googler – auch Zoogler genannt – arbeiteten unter anderem an Youtube, Gmail sowie am eigentlichen Herzstück des Unternehmens: dem Suchalgorithmus. Inzwischen ist Zürich der grösste Entwicklungsstandort von Google ausserhalb der Vereinigten Staaten. Der Konzern gehört mit seinen mehr als 2200 Mitarbeitern zu den grössten Arbeitgebern in der Limmatstadt. Google hat dabei selbst eine Entwicklung durchlaufen: War das Unternehmen in Zürich in der Startphase noch etwas «isoliert», bringt es sich heute zum Beispiel stark in das Startup-Ökosystem ein.

Google baut weiter aus – wo und wie?

Bis 2021 will Google rund 5000 Personen in Zürich beschäftigen. Letztes Jahr hat der Softwarekonzern dafür einen zweiten Standort an der Europaallee eröffnet, in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Der IT-Riese will insbesondere auch seine Entwicklungstätigkeit in Zürich ausbauen. Seit 2016 kümmert sich beispielsweise das Forschungsteam Google Research Europe um maschinelles Lernen und versucht damit, die Google-eigenen Dienstleistungen zu verbessern.

Warum hat sich Google überhaupt für Zürich entschieden?

Der Softwaregigant hat nebst Zürich viele weitere Standorte auf der ganzen Welt, einige davon auch in Europa. In der Limmatstadt hat Google jedoch meist sehr gute Rahmenbedingungen vorgefunden, so dass der Standort bei Ausbauschritten immer wieder berücksichtigt wurde. Einerseits verfügt Zürich über eine sehr gute Infrastruktur. Das betrifft den Verkehr, aber beispielsweise auch die Stromversorgung. Weiter sind in Zürich versierte Spezialisten verfügbar: Einerseits bildet die Schweiz diese selbst aus, andererseits war es mit der Personenfreizügigkeit bisher relativ einfach, Europäer nach Zürich zu ziehen. Die hohe Lebensqualität in Zürich tat ihr Übriges.

Bringt Googles Wachstum auch Nachteile?

Die starke Präsenz des IT-Giganten macht sich auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar: Google «saugt» hochqualifizierte Arbeitnehmer auf und beansprucht einen Teil der raren Zürcher Drittstaatenkontingente. Andere Arbeitgeber, die insbesondere IT-Fachkräfte suchen, sind herausgefordert. Allerdings gilt es zu sagen: Erfolgreiche, als «sexy» geltende Unternehmen hatten auf dem Arbeitsmarkt aus naheliegenden Gründen schon immer eine grössere Zugkraft als andere.

Und welche Vorteile verschafft der IT-Konzern Zürich?

In einem engeren Sinne profitiert Zürich von den hochbezahlten Fachkräften bei Google, weil diese hier Einkommenssteuern zahlen und durch ihren Konsum andere Branchen ankurbeln. Langfristig könnten auch auf dem Zürcher Arbeitsmarkt die positiven Effekte überwiegen: Der Konzern war massgeblich daran beteiligt, den hiesigen Technologie-Cluster auf der Weltkarte zu verorten. Er macht die Stadt dadurch attraktiver für Forscher und Entwickler aus aller Welt. Zum Beispiel kooperiert Google heute eng mit der ETH und weiteren Hochschulen. Ehemalige Mitarbeiter sind zudem in der Startup-Szene oder unter Risikokapitalgebern gut vertreten und vernetzt. Sie alle tragen dazu bei, die Marke «Zürich» zu stärken.

(Quelle:  André Müller, www.nzz.ch.de,  10.10.2017

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